So ist der öffentliche Dienst aufgebaut

Der öffentliche Sektor ist der grösste Arbeitgeber der Schweiz. Mehr als 10% der arbeitstätigen Bevölkerung sind bei den zahlreichen Eidgenössischen Behörden, Schulen, im öffentlichen Verkehr und anderen Bereichen der öffentlichen Dienste angestellt. Dass es sich lohnt, nach Jobs bei der Verwaltung Ausschau zu halten, hat zahlreiche Gründe. Mehr zu den Vorteilen, die eine Stelle bei den Behörden mit sich bringt, können Sie HIER nachlesen.

Die Schweizerische Verwaltung ist aufgeteilt in drei Ebenen: Bund, Kantone und Gemeinden. Auf allen drei Ebenen werden Fachkräfte aller Richtungen benötigt. Die Schweizerische Verwaltung gilt als eine der effizientesten der Welt, was sie auch zu einer attraktiven Arbeitgeberin macht.

Eine Stelle beim Bund, dem Kanton, der Stadt

Die Verwaltung ist verantwortlich für die Ausführung der Aufgaben, die dem Staat zukommen. Sie ist Managerin, Aufseherin, Administratorin, Vollziehern und somit das Bindeglied zwischen der Politik und der Bevölkerung, deren Alltag sie regelt. Auf Bundesebene fallen den Behörden insbesondere Aufgaben in den Bereichen der Aussen- und Sicherheitspolitik, des Zoll- und Geldwesens, der landesweiten Rechtsetzung und der Verteidigung zu.

Die kantonalen Verwaltungen geniessen dank dem föderalistischen Prinzip der Eidgenossenschaft grosse Autonomie, das heisst, sie können weitestgehend unabhängig und selbstbestimmt arbeiten. Die Kantone gelten unter einander als gleichberechtigt. Auf dieser Verwaltungsebene sind gesellschaftliche Fachbereiche besonders wichtig, etwa Kultur, Bildung und und das Gesundheitswesen.

Die 2423 Gemeinden der Schweiz stellen die kleinste politische Einheit des Landes dar. Im Vergleich mit dem Bund und den Kantonen fallen den Gemeinden spezifischere Aufgaben zu, welche das Zusammenleben ihrer Bevölkerung regeln. Speziell zu nennen sind hier Bereiche, welche die Infrastruktur betreffen, etwa der Strassenbau, die Energieversorgung oder die Ortsplanung.

Gute Jobs für alle Bildungswege

In der Schweiz gibt es seit 2002 auf Bundesebene keinen Beamtenstatus mehr, ein Grossteil der Kantone hatte diesen bereits früher abgeschafft. Dies bedeutet, dass Mitarbeitende öffentlicher Verwaltungen als normale Angestellte betrachtet werden. Somit gelten die gängigen Kündigungs- und Probefristen, wie dies in der Privatwirtschaft der Fall ist. Es gibt grundsätzlich keine vorgegebenen Amtszeiten und Wahlverfahren mehr, enige Ausnahmen bestehen noch bei den Bundesgerichten oder der Polizei.

Durch die vielen verschiedenen Aufgabenbereiche werden beim öffentlichen Dienst Fachkräfte aus allen Richtungen gesucht, es lohnt sich also, nach Jobangeboten Ausschau zu halten. Mehr dazu, ob Sie sich beim öffentlichen Dienst bewerben sollen, können Sie HIER nachlesen.