Der Lebenslauf - 5 Tipps für deinen CV

Im letzten Blogbeitrag haben wir über die Evolution der Bewerbung gesprochen und festgestellt, dass der Lebenslauf aus den heutigen Bewerbungsunterlagen kaum wegzudenken ist. Aber wie sollte man einen Lebenslauf aufbauen, welche Informationen sind notwendig und welche lässt man besser weg? Im folgenden Blogbeitrag versuchen wir diese Fragen für euch zu beantworten und geben euch 5 Tipps für euren CV.

1. Lebenslauf Vorlagen - wie fange ich an?

Wenn es darum geht, einen Lebenslauf zu erstellen, gibt es heute im Vergleich zu früher unzählige Vorlagen, die einem helfen können, die Struktur des CVs festzulegen. Von überholten Word-Vorlagen über minimalistische Layouts von Canva bis hin zu auffälligen Designs von Etsy – die Auswahl an Lebenslauf Vorlagen ist extrem gross. Viele davon sind kostenlos und können sogar nach den eigenen Vorstellungen angepasst werden. Wichtig ist dabei, eine Vorlage auszuwählen, die sowohl zu dir als auch zur angestrebten Branche passt. Während bei einer Bewerbung für eine Anstellung in einer Kantonalbank ein farbiger, auffälliger Lebenslauf unpassend ist, mag das bei einer NPO vielleicht besser passen. Solche tabellarischen Vorlagen erleichtern dir die Erstellung deines Lebenslauf enorm.

2. Inhalt - was gehört in einen CV?

CV steht für Curriculum Vitae, was die lateinische Bezeichnung für den «Verlauf des Lebens» bedeutet. Das heisst,  anhand von diesem Dokument sollte klar werden, was du bis jetzt in deinem Leben sowohl beruflich als auch privat gemacht hast. Aber wie viel Privates gehört in einen CV bzw. Lebenslauf? Das hängt natürlich vom Lebensabschnitt des Jobsuchenden ab. Wenn du Berufseinsteiger*in bist, dürfen Interessen sowie Hobbys gerne 20% ausmachen und die Soft Skills sowie Ausbildung 80%. Bei berufserfahrenen Bewerber*innen sollten ca. 10% für Privates, 30% für die Ausbildung und die restlichen 60% für die berufliche Laufbahn reserviert werden. Hier handelt sich natürlich um Einschätzungen. Wichtig ist jedoch, dass aus dem Lebenslauf herausgelesen werden kann, wer du als Person bist – in beruflicher sowie persönlicher Hinsicht.

3. Länge - wie weit gehe ich zurück?

Gerade für berufserfahrene Personen stellt sich immer wieder die Frage: Was inkludiere ich alles in meinem Lebenslauf? Wenn du bereits auf einige Ausbildungen und berufliche Erfahrung zurück schauen kannst, ist es wichtig, dass du besonders die Stationen hervorhebst, die für die angestrebte Stelle von Bedeutung sind. Natürlich sollst du keinen lückenhaften CV erstellen, aber die Diplome, Kenntnisse oder Interessen, die passend sind, müssen zwingend vorkommen. Weiterbildungsmassnahmen oder Praktika, die für den Job unerheblich sind, können getrost weggelassen werden.

4. Keywords - welche Schlüsselbegriffe sind wichtig?

Mit dem aktuellen Fachkräftemangel sind immer mehr Unternehmen vor die Herausforderung gestellt, aktiv nach Kandidat*innen suchen zu müssen. Dies machen sie über Jobportale, Karrierenetzwerke oder ihrem eigenen Kandidat*innenpool. Das bedeutet, dass Recruiter*innen dich dort finden können, wenn du deinen CV bereits einmal online gestellt hast. Versetze dich also in die Lage dieser Personen und gestalte deinen Lebenslauf mit dem Wissen, welche Schlüsselbegriffe allfällige Recruiter*innen in die Suchmaske eingeben würden, um dich zu finden. Recherchiere vorher die optimalen Begriffe, indem du Stellenanzeigen in deinem Berufsfeld anschaust und die Anforderungen genauer betrachtest. Da findest du dann vielfach genau die gewünschten Schlüsselbegriffe. Ein Beispiel: Schreibe «Erfahrung mit der SCRUM-Methode» anstatt «Erfahrung mit agilem Management».

5. Don'ts - was du vermeiden solltest!

Das grösste No-Go in einem Lebenslauf sind Lügen. Es ist nachvollziehbar, dass man den eigenen Lebenslauf mit ein paar Schummeleien verbessern möchte, denn schlussendlich ist eine Bewerbung nichts anderes als Selbstmarketing. Du machst Werbung für dich als Person und möchtest dich als Expert*in in einem Fachgebiet verkaufen und nur die positiven Eigenschaften auflisten. Doch solche harmlosen Lügen fliegen leider fast immer auf. Kommst du in die engere Auswahl bei einem Rekrutierungsprozess, werden deine Angaben intensiv überprüft. Wenn du zu diesem Zeitpunkt noch nicht auffliegst, ist es meistens spätestens in der Probezeit so weit, wenn du deine angeblichen Fähigkeiten oder erlerntes Wissen unter Beweis stellen musst. Deswegen bringt es letztendlich gar nichts, deinen Lebenslauf mit falschen Informationen zu verschönern. Wenn du Lücken in deiner Laufbahn hast, dann ist es halt so. Überlege dir, wie du diese Lücken in einer positiven Weise beschreiben kannst –beispielsweise als «Zeit der Neuorientierung» oder «Phase der Berufsorientierung».

Natürlich gibt es noch ganz viele weitere Tipps. Wenn du jedoch diese 5 Tipps befolgst, kannst du sichergehen, dass du ein solides Grundgerüst für deinen CV hast und somit einen weiteren wichtigen Bestandteil deiner Bewerbung abgedeckt hast. Und was kommt als Nächstes? Bei uns findest du noch weitere Tipps rund um den Bewerbungsprozess und das Arbeitsleben:

Bewerbungsprozess - die 5 wichtigsten Schritte zur erfolgreichen Bewerbung

Arbeitsvertrag - achte auf diese 10 Tipps

Lehrstellen – Tipps für das Vorstellungsgespräch




Quellen:
Stepstone - Lebenslauf schreiben: Aufbau, Formulierungen und Vorlagen
Monster - Perfekter CV: 15 Tipps zum Lebenslauf


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