Geeignete Profile für Bund, Kanton und Gemeinde

Der öffentliche Dienst der Schweiz teilt sich auf in drei Verwaltungsebenen: Den Bund (dessen Büros sich grösstenteils in „Bundesbern“ befinden), die Kantone und die Gemeinden (wie beispielsweise die Behörden der Stadt Zürich oder Basel). Auf diesen drei Ebenen funktionieren die verschiedenen Behörden als unabhängige und eigenständige Arbeitgeber. Genaueres zum Aufbau des öffentlichen Dienstes in der Schweiz können Sie HIER nachlesen.

Spannende Jobs mit Verantwortung

Den Behörden kommt die Aufgabe zu, das Funktionieren der Eidgenossenschaft zu gewährleisten. Die Verwaltung ist nicht für politische Debatten zuständig, sondern dafür, Entscheidungen umzusetzen und Vorgaben, Richtlinien und Dienstleistungen zu erfüllen. Somit werden Fachkräfte aus jeder beruflichen Richtung benötigt.

Soll eine neue Verkehrsinsel in der Stadt Genf gebaut werden, ist das Amt für Verkehr und Tiefbau dafür zuständig, welches auf Experten für Verkehr, Ingenieurswesen, Architektur, Baurecht und Geologie angewiesen ist. Für die Zusammenarbeit mit Spitälern, Krankenkassen und Hausärztinnen braucht es wiederum beim Amt für Gesundheit Angestellte, die sich mit Medizin oder Pflege auskennen. Seit einiger Zeit herrscht gerade im Gesundheitsbereich ein Mangel an Fachkräften, ebenso bei den Volksschulen und der Polizei.

Ausbildungsstellen bei SBB, Kanton und Co.

Durch den hohen Anteil an koordinativer und organisatorischer Arbeit, die aber auch ein grosses Fachwissen erfordert, werden bei den öffentlichen Verwaltungen häufig Akademikerinnen und Akademiker eingestellt. Aber es finden sich auch immer wieder Stellenangebote, für die man keinen Universitätsabschluss braucht. Ausserdem bieten die Behörden Ausbildungsplätze für Lehrlinge, etwa als Kaufmann oder Kauffrau bei den Sozialversicherungen, oder als Lokführerin oder Lokführer bei der SBB.

Attraktive Praktika

Auch für Studierende bietet der öffentliche Dienst in der Schweiz Ausbildungsplätze. Häufig gehören Praktika und ähnliche, kurze Arbeitseinsätze zur Ausbildung in praktisch orientierten Studiengängen dazu. Speziell für Kindergarten- und Unterstufenlehrpersonen sind die Gemeinden die einzige praktische Ausbildungsstätte, aber auch für Naturwissenschaftler/innen, Sozialarbeiter/innen, Historiker/innen und andere Studierende empfehlen sich Praktikumsplätze bei den Behörden. Der öffentliche Dienst gilt nämlich unabhängig vom Fachbereich als sehr attraktiver Arbeitgeber. Mehr über die Gründe dafür erfahren Sie HIER.

Dadurch dass der öffentliche Dienst in extrem vielfältigen Bereichen tätig ist, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich Ihre Fähigkeiten nicht mit einem entsprechenden Job bei der Verwaltung vereinen lassen.